Eine Lerneinheit, die durch einen kurzfristigen Schichtwechsel ausfällt, verschiebst du innerhalb desselben Schichtzyklus, statt sie zu streichen. Vorrang hat dabei die Prüfungsleistung mit der längsten Bearbeitungszeit, weil sie kein kurzes Ersatzfenster findet.

Welche das ist, steht in der Rechtsvorschrift deines Abschlusses, und die Spannweite ist erheblich. Beim Geprüften Wirtschaftsfachwirt soll die gesamte Bearbeitungsdauer der schriftlichen Prüfung in der Teilprüfung Handlungsspezifische Qualifikationen 480 Minuten nicht unterschreiten und 510 Minuten nicht überschreiten (§ 5 Absatz 6 WFachwPrV). Beim Geprüften Industriemeister der Fachrichtung Metall sind zwei der drei Situationsaufgaben schriftlich zu lösen, jede mindestens vier Stunden, zusammen höchstens zehn (§ 5 Absatz 1 IndMetMeistV). Solche Leistungen übst du nur in einem zusammenhängenden Fenster, nicht in der halben Stunde zwischen zwei Diensten.

Daraus folgt für den laufenden Zyklus:

  • die ausgefallene Einheit auf einen Reserveblock im selben Zyklus legen, nicht in den nächsten schieben
  • dafür einen Wiederholungsblock hergeben, nicht die Pufferwochen vor dem Prüfungstermin
  • kurze Themen nach hinten nehmen, die lange Leistung zuerst sichern

Meisterschmiede Nachhilfe arbeitet mit Online-Einzelunterricht statt mit festen Lehrgangsterminen: Termine buchst du im Kalender der jeweiligen Lehrkraft, ein Termin umfasst mindestens zwei Stunden, verschieben kannst du bis 24 Stunden vor Beginn.

Wie du den Schichtzyklus als Planungseinheit aufsetzt, steht im Leitfaden Prüfungsvorbereitung im Wechselschichtdienst. Die Abschlüsse deiner Gruppe findest du auf der Hauptseite, etwa unter Industriemeister.

Rechtsgrundlagen der genannten Bearbeitungszeiten:

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